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01.03.2007

Grüne: Bürgerstiftung zum Schuldenabbau

Hilter - Kann die Gründung einer Bürgerstiftung zum Schuldenabbau der Gemeinde Hilter beitragen? Ja, nach Ansicht von Bert Niermann.  "In Anbetracht der enormen Schuldenentwicklung muss diese Option geprüft werden." erklärte der Sprecher beim jüngsten Treffen. Alleine die Zinslast beläuft sich laut Niermann auf ca. 500.000 € jährlich.

Jürgen Warnecke betonte, dass trotz der finanziellen Schieflage Freizeitangebote für Jugendliche nicht dem Rotstift zum Opfer fallen dürfen. Er schlug vor, den Neubau des Sportplatzes über eine solche Stiftung zu finanzieren. Ebenso könne die Freiwillige Feuerwehr von einer Bürgerstiftung profitieren. Diese frei werdenden Gelder könnten ein Beitrag zur Konsolidierung des Haushaltes sein. "Wichtig ist, dass jetzt etwas passiert. Der Schuldenabbau muss uns allen am Herzen liegen", appellierte Warnecke.

Für Theo Grote sei es unumgänglich, dass die Gemeinde ein schlüssiges Konzept für die Nutzung des Gewerbegebietes in Ebbendorf vorlege. "Hier kann Hilter externe Berater in die Planungen einbeziehen, die erfolgsabhängig bezahlt werden", schlug das Vorstandsmitglied der Hilteraner Grünen vor. Grote erhofft sich hiervon neue Impulse und Alternativen für das bislang brach liegende Gelände. 



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