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01.11.2006

Grüne: Geschäft mit Gentechnik rasch beeenden

Hilter – Nach einem Genmais-Versuch im benachbarten Greven besteht auch im Osnabrücker Land nach Auskunft von Hermann Meyer zu Reckendorf akuter Anlaß, sich mit den Planungen und Risiken der Gentechnologie intensiv auseinander zu setzen. Beim jüngsten Grünen-Treffen wies der Landwirt auf beunruhigende Erfahrungsberichte von Berufskollegen aus aller Welt über die Folgen des Einsatzes von transgenem Saatgut hin. Neben den bislang völlig ungeklärten Langfristfolgen häufen sich demnach Meldungen über Ernteausfälle, Resistenzbildungen, Übertragung von transgenem Erbgut auf heimische Kultur- und Wildpflanzen sowie Fruchtbarkeitsstörungen bei Nutztieren infolge Genmaisverfütterung. Dennoch gibt es nach Auffassung von Meyer zu Reckendorf für Verbraucher und Erzeuger Grund zur Hoffnung. Die Firma Wiesenhof, einem Marktführer für Geflügelfleisch, habe auf Nachfrage der Grünen mitgeteilt, dass deren sämtliche Vertragsmäster kein Genfutter verfüttern dürften. „Würden auch die anderen Produzenten tierischer Produkte diesem Beispiel folgen, wäre das einseitige Geschäft mit der grünen Gentechnik rasch beendet“, ist sich Landwirt Meyer zu Reckendorf sicher.



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