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01.06.2008

Grüne: Chance für Qualitätsgewinn an Schulen durch kleinere Klassen

Hilter – Zurück gehende Schülerzahlen können bei aller grundsätzlichen Problematik die Chance bieten, zu Qualitätsverbesserungen an den Schulen zu kommen. Das betonte die schulpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen anlässlich eines Informationsbesuches in der Süderbergschule. Voraussetzung sei, nach Möglichkeit kleinere Klassen zu bilden.

Schulleiterin Ulla Cuijpers berichtete, dass zum Schuljahresbeginn mit 56 neuen Grundschülern zu rechnen sei. Entgegen der Hoffnung auf drei Klassen lasse die Erlasslage allerdings nur zwei Klassen zu. Leider habe auch der erhöhte Sprachförderbedarf von mehreren Schülern zu keiner anderen Entscheidung geführt.

Die einzügigen Hauptschulklassen werden laut Cuijpers mit 13-20 Schülern besucht. Die zehnte Klasse werde zum kommenden Schuljahr wahrscheinlich zweizügig sein, was sich aber endgültig erst am ersten Schultag entscheiden werde.

Gute Ausbildungschancen verdanken die Süderberg-Schüler nach Auskunft von Cuijpers den Kontakten zur Berufswelt mit Praktika und vielen Gesprächen. Von den Firmen werde es als Vorteil empfunden, dass örtlich verwurzelte junge Leute nach der Ausbildung bleiben würden.

Bisher werde eine verlässliche Betreuung nach der vierten Stunde bis 13.10 Uhr angeboten, berichtete Cuijpers. Bereits um 7.15 Uhr würden die Mitglieder der Schülerfirma zur Stelle sein, um Brötchen mit Käseteilen für die große Pause vorzubereiten, freitags seien Pizzen die Renner. In wie weit Nachmittagsangebote gewünscht seien, solle per Umfrage bei den Eltern festgestellt werden. Auf Entlastung in den Bereichen Schulküche und Hausmeisterarbeiten hofft Cuijpers zum 1. August durch eine 1-Euro-Kraft.



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