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01.02.2007

„Warum gibt Hilter 697.000 € mehr aus, als zur Verfügung steht?“

UWG und Grüne für bessere Kostenkontrolle

Hilter - "Warum kann Hilter 697.000 € mehr ausgeben, als zur Verfügung steht?" Diese Frage stellte UWG-Ratsfrau Silvia Vogelsang bei einem gemeinsamen Treffen mit den Grünen im Zusammenhang mit der Haushaltsabrechnung 2005. Die Schuldenlast beliefe sich demnach allein für 2007 auf ca. 2 Millionen €, die in den nächsten fünf Jahren abgetragen werden sollen. Die Verwaltung müsse die Ausgabenplanung strukturieren und eine Prioritätenliste erstellen. So ließe sich eine bessere Kostenkontrolle erreichen, erläuterte Klemens Luttmann (UWG).

In diesem Zusammenhang einigten sich UWG und Grüne auf einen Antrag,  der die Verwaltung beauftragt, Projekte im Vorfeld mit Kostenkalkulation darzustellen. Anschließend müsse geprüft werden, ob diese Vorhaben dringlich seien. Dieser Antrag soll am kommenden Donnerstag (1. März) in der Ratssitzung vorgelegt werden, kündigte Grünen-Ratsherr Rainer Kavermann an.

Weiteres Einsparpotential machten die Anwesenden in der Verwaltung aus.  Zielsetzung sei eine erhöhte Transparenz, die über eine Leistungsbewertung per Punktesystem erreicht werden könne. Aber auch bei der Materialanschaffung müsse gespart werden. So wurde eine Fragezeichen gemacht hinter der vorgesehenen Neuanschaffung eines Radladers für ca. 25.000 €.

Auf Unverständnis stieß die bisher betriebene Politik für das Gewerbegebiet Ebbendorf, das seit Jahren weitgehend brach liege und jährlich eine Zinslast von 150.000 € nach sich ziehe. "Jetzt will die Gemeinde das Gebiet um jeden Preis wieder loswerden, nachdem jahrelang Gelder in dieses Projekt gepumpt wurden", kritisierte Kavermann.



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